Das Zigeunermädchen möchte tanzen und zwar auch an Heilig Abend

Hallo ihr Lieben,

es ist jetzt genau 18 Uhr 53 am 24. Dezember 2024 und ich sitze hier, höre wunderschöne flotte Weihnachtsmusik über Alexa. Im TV knistert das Kaminfeuer über die Streaming Plattform Netflix. Im Hintergrund höre ich die laute Musik der Nachbarin aus dem 1. Stock. Sie feiern Weihnachten erst mit Väterchen Frost und heute am Heiligen Abend mit einer Party. Passender könnte es nicht sein. Wäre jetzt meine Familie hier, würden sie sich echauffieren, wie man an Heilig Abend nur solch eine laute Musik hören kann.

Hab selbst vor ca. 30 min zu meinem Christmas Pudding mit Brandy Butter und Vanille Soße „Holiday Party“ von Dan & Stay etwas lauter als sonst gehört.

Ich hatte null Stress, habe die 4 Tage Kurztrip in Riquewihr mit meinem Mann in vollen Zügen genossen. In Ruhe haben wir gestern und heute unsere Wohnung auf Vordermann gebracht, damit wir die stillen Tage zwischen den Jahren entspannt genießen können.

In meiner kleinen Kuschelsesselecke wartet mein Rauhnacht Räuchertischlein auf mich, um die erste von 12 Nächten zu zelebrieren. Nein meine Lieben ich laufe keinen Hype hinterher. Dies ist wirklich eines der wenigen Dinge, welche mir mein Vater, als ich noch ein Kind war, nahegebracht hat. Er hat mir immer von den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Heiligen 3 Könige, und den darum vorhandenen Mythen erzählt. Da ich durch meine Glaubensrichtung Buddhismus sehr spirituell (aber keinesfalls darüber hinaus) angehaucht bin, genieße ich bestimmte Rituale. Vor allem alles was mit Meditation und Bewusstsein sowie Achtsamkeit zu tun hat.

So freue ich mich auf die stille Zeit, werde viel für mich selbst tun, denn ich habe sehr viel vor im Jahr 2025.

Sabbatjahr ohne Urlaub, nur mit Kurztrips

neuen Projekten im Beruf mit Herzblut Leben einhauchen und bestehende Projekte weiterhin verbessern

Optimierung meiner gesundheitlichen Situation durch bewusstere Nahrungsaufnahme (und dem Wörtchen Nein mehr Gebrauch schenken)

meine Beine noch mehr beachten (Weihnachtsgeschenk meines Mannes auf meinen Wunsch hin ein Trampolin)

viele Besuche von lieben Menschen in meinem Heim (denn ich möchte weniger unterwegs sein und mehr zu Hause)

unsere Küche renovieren

im Sommer mehr Abende unterm Apfelbaum mit lieben Nachbarn und Freunden

weniger Konsum (denn irgendwie haben wir jetzt wirklich alles)

Warum macht man sich eigentlich bezüglich dieser paar Stunden so verrückt? Ich habe in den letzten Tagen so viele unterschiedliche Varianten gehört und gelesen, dass es doch überhaupt keine Rolle spielt, wo, mit wem und wann du wie feierst. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass wenn Kinder in der Familie sind, man den Kindern ein schönes Fest schenkt, damit sie ihre gute Erinnerung mit ins Erwachsenen Leben mitnehmen können. Und wenn keine Kinder mehr in der Familie sind, sondern alle groß, dann sollte man nur zusammen feiern, wenn man sich auch das Jahr über gut versteht und gegenseitig wichtig ist.

Und eigentlich ist man in der heutigen Zeit gar nicht mehr allein. Jeder feiert oder isst oder beschert zu einer anderen Zeit, so sind jetzt allein in den letzten 90 min viele liebe Videos, Fotos und Weihnachtsgrüße allein über WhatsApp hier eingeflogen. Unter anderem vom besten Chef der Welt (und ich hab sogar zwei beste Chefs) ganz liebe Weihnachtsgrüße. Da durfte ich gerade sehen, dass es noch Familien gibt, welche echte Kerzen an ihrem Christbaum haben. Wunderschön.

Meine absoluten Lieblingsweihnachtslieder:

Little Drummer Boy, Feliz Navidad, Driving Home for Christmas, White Christmas, Jingle Bells; und viele mehr.

Meine Lieben, es ist nun an der Zeit mich zurückzuziehen. Mich für mich zu besinnen, und einzutauchen in meine kleine Welt. Wir lesen und hören uns wieder im Neuen Jahr (ihr wisst ja, in Krisen bin ich immer für euch da, zögert nicht euch zu melden, niemand muss allein durch etwas durch, was einem nicht gut tut).

Was werde ich tun? Diese Frage bekomme ich echt sehr oft gestellt, und deshalb ganz kurz und knapp…

ich werde viele kleine Spaziergänge machen,

ich werde Pralinen selbst herstellen (Rezepte nehme ich gerne entgegen)

ich werde meine Festplatte entmüllen (zu viele Fotos von Blättern, Bäumen und Sträuchern)

ich werde an meinem Buchbeitrag für „Stellvertretende Hoffnung“ weiterschreiben

ich werde mich auf meine Optimierung für 2025 vorbereiten (jedes Monat bewusst im Zyklus des Jahrzeitenkalenders leben und fühlen)

ich werde unser kleines Büro noch etwas mehr entmüllen (zu viele ganz alte Sachen, welche niemand mehr braucht)

ich werde mit selbsttrocknenden Ton versuchen zu basteln (ich hab zwei linke Hände – zumindest bis jetzt gehabt)

ich werde Socken stricken

ich werde lesen

ich werde viel selbst kochen mit viel Muse und Zeit

und wenn ich das alles schaffen will, brauch ich noch 5 weitere Wochen Urlaub. Nein spaß beiseite. Ich tue das was mir gut tut und was nicht klappt, fällt weg.

Ich wünsche euch allen wunderschöne Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir lesen uns bald wieder.

Eure Sue Freund

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Autor: Sue Freund

I am simply happy

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