Wenn der Mensch sich hinter dem Tier versteckt…..

Wenn der Mensch sich hinter dem Tier versteckt….

Gleich vorab in meinem ersten Satz möchte ich mich von jeglichem fanatischen, fundamentalistischen und radikalen Denkweisen abwenden. Ganz egal ob es sich dabei um Religion, Politik, Nahrung, Medizin etc. handelt. Was ich mit diesem Blog beschreiben und anstoßen möchte? Dass die eigenen Ansichten selten die der ganzen Realität und Wahrheit des kompletten Universums entsprechen.

Was einem jeden Einzelnen klar sein sollte, ist, dass wir Menschen unseren Planeten krass malträtieren, dass wir ihm jeden Tag bis zum Bersten belasten und dass wir uns nichts davon schön reden können. Aber wie wir das umkehren können, wie wir uns verändern können, dass dies nicht mehr so passiert. Dieses WIE steckt noch nicht einmal in den Babyschuhen. Ja es scheint noch nicht einmal entstanden zu sein.

Denn Verurteilung, Anklage und Demütigungen für anders Denkende haben noch nicht einen einzigen Fleischesser zum Veganer, Rassisten zum Cosmopolit und Atheisten zum Glauben gebracht. Angst vor etwas zu schüren, sich selbst über sein Gegenüber zu stellen, sich zusammen mit anderen Gleichdenkenden zu verbünden um dann auf einen einzelnen Menschen loszuschießen. Dies, genau dieses Verhalten hat uns ALLE dahin gebracht wo wir jetzt sind. In eine Zeit, wo die Gesellschaft kontroverser nicht sein könnte.

Während die Meinungssucht unglaubliche Ausmaße annimmt. Beschimpfungen und Beleidigungen im Netz sowie auf der Straße immer mehr zum guten Ton mutieren, springen immer mehr Pseudoweltverbesserer in den Netzen umher. Einer unauthentischer als der Nächste. Selten siehst du wie sie wirklich leben, die Personen, welche „Fleischesser“ (mittlerweile in der Szene ebenso ein Schimpfwort wie Gutmensch in der anderen)verpönen, und aufs übelste angehen. Da heißt es doch eigentlich immer rohes Fleisch macht aggressiv. Aber anscheinend gibt es auch ein paar Pflanzen, welche die Laune sehr schnell auf den Siedepunkt pushen. Vernünftige Argumentation völlig fehl am Platze. Aber nur sehr selten siehst du ein wirkliches Foto, siehst du wirkliche Nahrung, welche alle zu sich nehmen. Obwohl ich mich mittlerweile auch auf dem Weg hin zu größtenteils fleischfreier Kost (welches ein sehr langer, sehr intensiver und sehr schwerer Weg ist) befinde, und nicht allein aus ethnischen Gründen, sondern schlichtweg aus gesundheitlichen, kann ich dieses Verhalten und diese Art zu agieren nicht im Geringsten nachvollziehen und für gut heißen.

Ich habe heute irgendwo ein gutes Beispiel gebracht. Als ich vor Jahren aufhörte zu rauchen, bin ich auch nicht wie ein wildgewordener Löwe losgerannt und habe mit bösen Worten für Raucher um mich geworfen. Ich habe etwas viel besseres getan. Ich habe vielen meiner Freunde und Bekannten durch meine immer besser werdende Gesundheit aufgezeigt, wie viele Vorteile es haben kann. Und ich akzeptiere noch heute, wenn jemand in meiner Gegenwart draußen in freier Natur raucht. Ganz einfach, weil auch er ein freier Mensch ist.

Je mehr die Menschen von Toleranz, Liebe, Verständnis usw. sprechen und schreiben umso unwirklicher kommen sie rüber. Niemand oder äußerst selten jemand spricht über sich persönlich, gibt einen Einblick in die Realität, welche ja den kopierten Worten nach wie das Paradies sein muss. Immer öfter werden fremde Texte, Fotos und Videos geteilt und gepostet. Ich bin vor ungefähr einer Woche in eine Gruppe mit dem Titel „Mut – Mensch Umwelt Tier“ eingetreten. Der Gründer dieser Gruppe hat sich für mich – bisher zumindest -(ich bin ja bei Menschen auf alles gefasst) als sehr wertvoller und weiser Mann entpuppt, was etwas sehr seltenes geworden ist. Er hat die Gabe eben durch sein Wesen Menschen ein Stück ihres Wegs zu begleiten, wenn sie Lust haben sich vom Fleischkonsum zu entfernen. Aber was sich innerhalb kürzester Zeit in solch einem rasant anwachsenden Facebookgruppenpool an Unverständnis, Intoleranz und negativen Energien auftut, hat mich einmal wieder aufs neue fasziniert. Anstatt den MUT aufzubringen von seinem eigenen wundervollen Tag zu berichten. Seine eigenen authentischen und realen Erfahrungen kund zu tun, wird fremdes Gedankengut nur so durch den Äther gedonnert und wehe einer passt nicht zu 1000% in die Menge. Dann wird da schon mal die Keule ausgefahren und der Mensch als Mörder und Mob beschimpft.

Hierzu möchte ich jetzt mal meine ganz eigene Erfahrung mit Tierliebe und Tierschützern kundtun. Ich habe vermeintliche Tierliebhaber kennen gelernt, welche ihre Tiere schier erstickt haben mit ihrer „Liebe“. Liebe in Form von überfüttern, vermenschlichen, überfordern und komplett bemuttern. Auch diese Tiere hatten kein artgerechtes Dasein, ebenso wenig wie die Tiere im Zoo, im Zirkus und in der Massentierhaltung ohnehin nicht. Ich habe Menschen  kennen gelernt, welche anderen Menschen ständig damit in den Ohren liegen, dass sie ihre Tiere nicht artgerecht halten, während sie aber völlig überzüchtete Hunderassen als ihre Lieblingsrassen auserkoren hatten. Diese Rassen, welche entweder fast   nicht mehr in der Lage sind eigenständig zu atmen, da man ihnen vorsichtshalber die Nase gleich ganz weggezüchtet hat, oder Rassen mit kopierten Ohren, kopierter Rute, weggezüchtetem Fell usw. Ich bin Menschen begegnet, welche ihren Tieren Kleidungskollektionen an den Leib schneidern. Meist so sinnlos und unpraktisch, dass es den Tieren nicht gut tat diese tragen zu müssen. Ich habe Menschen erlebt, welche mit ihren Katzen zusammen am Tisch gegessen haben mit Teller und allem drum und dran. Ich erlebe fast täglich Hundebesitzer mit, welche an den Halsbändern ihrer „Lieblinge“ zerren, als gäbe es kein Morgen mehr. Sie ergötzen sich an ihrer Macht, welche sie über das Tier haben, indem sie es zu ständigen Gehorsam fordern, aber bestimmt gibt es dafür eine Rechtfertigung. Denn eine Erklärung hat Mensch ja für alles. Natürlich kenne ich auch sehr viele wundervolle Tierliebhaber, welche ihre Tiere Tier sein lassen. Welche es lieben aber mit sich auf Augenhöhe sehen, welche es nicht betütteln, als wäre es ein kleines Baby.

Wisst ihr wer für mich die wertvollsten Menschen sind? Jene welche bescheiden sind, welche dankbar sind für das was sie haben, welche sich noch über Kleinigkeiten erfreuen, welche zuhören können und nicht nur reden, welche sich für ihr Gegenüber, welches sie kennen lernen und für dessen neue Freundschaft sie sich bedanken, wirklich interessieren. Es ist immer wieder spannend mit wie vielen Herzchen und Blümchen sich Menschen ins Leben zecken umso gleich ein paar Augenblicke später dieses dann wieder fallen zu lassen, als ob es nur ein kleiner Tropfen wäre und das nur, weil man es nicht mehr nötig hat, auch Unangenehmes mal auszuhalten.

Überall wird gebrüllt und gemosert, geklagt und gelitten, aber wirklich verändert und gehandelt wird nirgendswo. Während 1000de von Müttern täglich sich über das deutsche Schulsystem beklagen, peitschen sie ihre Zöglinge weiterhin genau da durch. Immer mit dem Vorwand, dass das ja so sein müsste, denn sonst würde aus ihrem Kind ja nix werden. Wisst ihr wann Kinder es heutzutage schwer haben ins Erwachsenenleben überzutreten, wenn sie keine Familie im Hintergrund haben. Wenn sich Opa, Oma, Tanten und Onkels einen Kehricht für sie interessieren. Wenn ihnen der Halt fehlt, auf den sie zurück greifen können, wenn es sie da draußen mal strauchelt. Nicht, wenn sie einen geringeren Schulabschluss als das Abitur absolvieren.

Von allen Seiten donnern Extremeinstellungen auf junge Menschen ein. Hier ist es unheimlich wichtig schon sehr früh seinen eigenen Radius so klein wie möglich zu halten. Seinen Fokus auf sich selbst zu richten. A sagt iss das nicht, B sagt tu das nicht, C sagt denk das nicht. Schnell fühlt sich der Mensch überfordert und beginnt entweder um sich zu schlagen, mit Argumenten, oder immer öfter auch Fäusten und in Härtefällen auch Waffen, oder er verkriecht sich in sein Schneckenhaus indem er Krankheiten ausbrütet. Beides muss nicht sein. Jeder kann es schaffen mit einem ganz einfachen Mittel. Liebt euch selbst, nehmt euch in solchen Momenten raus aus der Gesellschaft, aus der Familie, aus der Partnerschaft und fühlt in euch hinein, lernt mit euch allein zu sein, denn umso besser könnt ihr euren Familien und Partnern sowie Freunden dann gegenüber treten und wertvolle, sowie erfüllte Stunden miteinander verbringen. Vergesst nicht, nichts ist ewig, alles hier ist endlich und deshalb sollten wir uns nicht der Masse an Einstellungen, Gefühlen, Denken sondern uns ganz allein widmen. Wenn wir wirklich tief in uns drin Tiere ebenso wie Menschen lieben, nicht mehr und nicht weniger, dann wird uns über kurz oder lang unser Konsum immer fremder vorkommen. Dieser Prozess dauert, denn er wurde den meisten von uns über Jahrzehnte anerzogen.

Ich werde nächste Woche 50 Lenzen jung und habe schon so ziemlich jede Einstellung in meinem Leben durchlebt. Und völlig egal, ob ich Hippie, Öko, Hipster, Sexy, Vamp und was weiß ich noch lebte, es gab immer mindestens 1 Menschen, welcher das scheiße fand. Und obwohl ich mich selbst als einen der individuellsten Personen auf diesem Planeten empfinde, bin ich doch so komplett unauffällig normal. Deswegen auch mein Facebookspruch auf meinem Profil “ Ich passe in keine Schublade, weder körperlich noch geistig.“

Vielleicht würde es so manch strauchelnden und zwischen den Ufern schwimmenden Menschen eher animieren, wenn man sich selbst nicht zusammen mit anderen Gleichdenkern verbünden würde um diesen dann zu diskreditieren, sondern vielleicht hilft es der „Sache“ mehr wenn man selbst authentisch und ehrlich sein Leben und dessen Vorteile zeigt.

Ich selbst bin bekennender Freigeist. Es gibt Tage da will ich viel im Netz lesen und bin auch viel online, und wer mich kennt, weiß, dass es dann wieder Tage oder Wochen gibt wo ich mir eine Auszeit nehme von der ganzen Datenflut. Meist nachdem ich neue Menschen kennen gelernt habe. So auch jetzt. Es ist mal wieder soweit. Ich klink mich aus bis nächste Woche Freitag. Den Tag an dem ich ein halbes Jahrhundert alt werde, denn da werde ich mal für eine Stunde online kommen um mir die wunderschönen Glückwünsche durchzulesen. Ja man mag es kaum glauben, aber ich habe so viele Menschen dahin gehend anscheinend sehr positiv motiviert, mit meinem eigenen Tun, dass ich immer sehr persönliche liebe Worte geschrieben bekomme.

Mein Titel des heutigen Blogs heißt, wenn sich der Mensch hinter dem Tier versteckt. Was will ich damit sagen. Erstens ganz pragmatisch, dass man vielleicht ab und an sich selbst zeigen sollte. Das macht all das was man schreibt glaubwürdiger. Denn ich habe schon vor vielen Monaten damit aufgehört Profilbildern mit Sonnen, Wäldern usw. eine gewisse Ernsthaftigkeit zukommen zu lassen. Und zweitens dient es nicht der Sache, Menschen für Tiere und ihre Belange zu sensibilisieren, in dem man diese Spezies grundverurteilt.

Auch ein Widerspruch unserer Zeit. Während immer mehr darüber gesprochen wird wie feige es ist sich zu vermummen, zieht dies virtuell immer weitere Kreise. Ich werde mir sehr bewusst durch den Kopf gehen lassen, ob ich zukünftig überhaupt noch mit Personen ohne Gesicht kommuniziere.

In diesem Sinne habe ich heute einen bescheidenen Wunsch an  all meine veganen Freunde. Seit nachsichtig, verurteilt nicht, denn umso offener und positiver ihr eure eigene Lebensweise rüber bringt umso inspirierender und anregender wird der Weg dahin sein. Ich selbst bin immer offen für vegane Gerichte und Süßspeisen, halte aber eben nicht viel davon, mich stets in diesen Riesenbulk von anonymen Kochgruppen aufzuhalten. Vielleicht bereichert ihr ja meinen Messenger mit tollen Speisen.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp. Je grausamer die Tiervideos und Fotos, desto weniger wird man sie gucken, denn ich könnte wenn ich wollte auch jeden Tag unsägliches Leid von Menschen posten. Damit würde ich aber viele Menschen, welche meine Seite besuchen abschrecken. Stattdessen poste ich lieber positive Ereignisse wie z.B. wenn eine Aktion Erfolg hatte um Leben zu retten. So wäre es viel schöner ständig wunderschöne Tiere überall zu sehen. Ich kann diesbezüglich aber selbstverständlich nur für mich sprechen, dass mich eher die hübschen Kälber im Stall davon abbrachten ihr Fleisch je wieder zu essen.

Ebenso verhält es sich natürlich damit stets Randale, Feuer und Kriegsaktionen zu posten. Vielleicht sollte man eher solche Aktionen wie die der 1000 Gestalten verbreiten. Aber wirklich einfach nur eine Idee von mir.

Bis bald

eure Sue Freund

 

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Immer mehr Menschen verlieren…

Immer mehr Menschen verlieren sich selbst, um in einer Pseudogesellschaft, welche sich gerade aus gesagt einen feuchten Kehrstaub für sie interessiert, zu existieren.

Über die Jahre werden fast jedem einzelnen Menschen in unserer westlichen Kapitalgesellschaft Leistungsglaubenssätze nahezu eingebläut.

Das Ergebnis: der Mensch richtet sich systematisch zu Grunde, lässt sich von der Nahrungsmittelindustrie anfixen und macht sich von der Pharmaindustrie vollkommen abhängig. Drogen und Alkohol, geraten schon fast als völlig verharmlost in den kaum mehr wahrnehmbaren Hintergrund.

Warum: weil die Jammer-, Leid- und Krankheitsseuche auch in den Beratungsstellen, Ämtern, Schulen und Krankenhäusern angekommen ist. Was will der Hilfesuchende auch noch erwarten können von einem ebenfalls vom Industrie- und Kapitalleben gebeutelten Fachmann. Mittlerweile ist es doch völlig egal was du wo von wem möchtest.

Wenn Lehrer nicht mehr weiter wissen und sich den Schülern gegenüber nicht mehr durchsetzen können, klagen sie über Burn Out und erleiden Nervenzusammenbrüche. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Durch unsere Tyrannenerziehung in den letzten 20 Jahren haben Lehrer teilweise sogar Angst und Panik vor Schulklassen.

Warum? Weil aus einer (absolut richtig körperliche Gewalt nicht zuzulassen) autoritären Erziehung eine „ich hebe mein Kind in den Himmel“ Partnerschaft entstanden ist.

Der einzig richtige Ansatz für ein Zusammenleben mit Kindern ist die Vorbildfunktion.

Aber wie soll das noch funktionieren, wenn Familien in welchen nicht regelmäßig Alkohol konsumiert wird, zu der neuen Randgruppe der Gesellschaft gehören. Wie soll es wieder in eine gesunde Richtung führen, wenn Eltern, welche ihren Kindern täglich Vitamine mit in die Brotbox packen, als realitätsfremde Gutmenschen verpönt werden?

Während immer mehr Menschen nicht wissen wohin mit ihrem Überfluss, beklagen sie sich zur gleichen Zeit täglich über die Wulst des Alltags und anstatt endlich zu entmüllen plakatiert man das Hobby Shoppen als einzige Alternative zum psychischen Supergau.

Erklärt man aber einem Jungmensch der Jetztzeit, sie möge sich doch etwas mehr mit sich selbst beschäftigen im Sinne von Körperpflege und Entspannungszeiten, bekommst du entweder gar keine Reaktion, oder jene als hättest du in einer ihr völlig fremden Sprache zu ihr gesprochen.

Paranoides und paradoxes Verhalten ist mittlerweile so salonfähig wie eine Lungenentzündung. Da schickt es sich nicht mit läppischen Krankheiten zu handeln. Da müssen schon die richtig krassen Kaliber her. Anstatt jeden einzelnen Tag bewusst und zufrieden zu erleben, dankbar für all die Sicherheiten unseres Landes zu sein und mit einem Lächeln der täglich wiederkehrenden Sonne (auch wenn von Wolken verhangen, so ist sie doch da) zu begegnen, verbringt der westliche Kapitalmensch den größten Teil seines Tages mit dem Verzehren von Chemie, dem Nachdenken über utopisches und dem Erzeugen von Leid und Schmerz.

Jeder Mensch hat die Gabe und die Kraft in sich positiv zu denken, liebevoll zu fühlen und zufrieden zu leben. Jedoch erdenkt er sich täglich das Gegenteil. Ein Großteil definiert sich über andere Personen. Erst über die Eltern, dann über Freunde, später über den Partner und dann über die Kinder. IMMER bestrebt danach zu erklären warum man gerade nicht das tun kann was einem gut tun würde.

Dabei geht es gar nicht darum das zu tun was einem wirklich gut tut, denn der Punkt ist, dass man genau das eigentlich oft gar nicht weiß.

Der Grund dafür? Das ganze Leben wird eben wie oben davon gesteuert es Irgendjemandem Recht zu machen, dass man sich selbst überhaupt nicht kennt.

Irgendwann im Laufe der Zeit macht sich dann der eigene Körper bemerkbar. Er scheint verzweifelt zu rufen: „Hallo Mensch, ich bin es dein Organismus. Lass mich nicht ständig in Stich und kümmere dich um mich. Ich bin es, welcher dich trägt, dich versorgt, dich führt.“

Meist fühlt sich diese Begegnung mit sich selbst zu anfangs nicht gerade einfach an, weil man oft Jahre oder sogar Jahrzehntelang an sich vorbei gelebt hat. Oder mal ehrlich an euch da draußen. Wie viele Stunden am Tag verbringt ihr damit euren Körper und Geist zu hegen und zu pflegen. Was tut ihr nur für euch? Fast nichts!!!

Einen Schwimmbad- oder Saunabesuch rechtfertigt ihr in Gesprächen mit Freunden, Familie oder Bekannten wie die Pilgerfahrt nach Rom. Schafft es eine einzige Person früh morgens erst einmal 5-10 Minuten liegen zu bleiben um entspannt und bewusst in den Tag zu starten. Nicht nur im Halbschlaf  vor sich hin tösend, sondern sich selbst bewusst wahrnehmend.  Die Vögel vor dem Fenster, den noch entspannten eigenen Atem. Nach und nach die Glieder strecken und lockern. All das sind sich die meisten nicht einmal wert.

Da kommt dann nicht selten der dümmste Satz der jetzigen Menschheit. „KEINE ZEIT FÜR SOWAS“

Da muss ich einfach nur noch lachen und mein Mitleid für daraus entstehende Mangelerscheinungen in jenen Leben hält sich in Grenzen.

Die Energie für abermillionen Ausreden und Begründungen etwas nicht zu tun ist aber stets im Überfluss vorhanden. Anstatt dem Gegenüber Erklärungen zu liefern warum man sich keine Zeit für sich selbst nimmt, einfach diese Zeit für sich selbst nutzen und einfach mal die Klappe halten.

Gutes Beispiel ist das Netz. Anstatt die Social Medias effektiv für eine bewusst bestimmte Zeitspanne am Tag zu nutzen und den Rest der freien Zeit mit sich und seinen Hobbies zu verbringen, sitzen viele geplagte Seelen oft stundenlang am Stück vor den Bildschirmen um über Leid zu kommunizieren. Schon ein bisschen crazy, oder?

Viele äußern immer folgenden Punkt: „Ja was soll ich denn dann machen, damit mein Tag so wird, dass es mir gut geht.“

Und ich antworte gerne folgenden Satz:“ Keine Angst mehr vor dir selbst haben und deine Gedanken bewusst bei dir lassen. Dich selbst wahrnehmen und dich mit dir wohlfühlen.“

Kehrt eure Gedanken, welche fast stets um andere Personen kreisen in Gedanken um, welche euch selbst zuerst betreffen:

Was benötige ich jetzt hier in diesem Moment?

Was ist wichtig, dass es mir gut geht?

Ohne diese Struktur und dieses System, welches euch zu euch selbst zurück führt, werdet ihr über Kurz oder Lang immer mehr an Lebensqualität verlieren und dies führt dann unweigerlich wirklich zu Mangelerscheinungen, Störungen, Krankheiten und chronischer Unzufriedenheit.

Beginnt hier und jetzt damit bewusst und einfach zu sein. Verkompliziert nicht euer Denken, Handeln und Fühlen indem ihr jedem Satz ein ABER beifügt.

Und woher ich weiß, dass es so funktioniert. Ganz einfach weil ich es zuerst bei mir selbst erlebt habe und das ist die Person, welcher ich am meisten vertraue und weil es in meinem Berufsleben immer wieder aufs Neue funktioniert. Beim einen geht es ganz fix und bei manchen dauert es etwas länger. Aber das System der Klarheit und des Einfach Lebens funktioniert immer.

Und erst dann begebt euch in Beziehungen. Seit ihr gerade in einer festen Partnerschaft, bittet euren Partner um eine Auszeit für Gespräche über euer gemeinsames Leben. Kommuniziert mit ihm, dass ihr jetzt euch selbst finden müsst und ihr euch wünscht, dass er währenddessen an eurer Seite bleibt. Anders funktioniert es nicht.

Entmülle deinen Kopf, entmülle deine Seele und dein Herz, entgifte deinen Körper und reinige deine Umgebung. Setze Prioritäten und entdeckte deine 3 wichtigsten Werte. Die Anleitung dazu findest du in dir selbst, du darfst dir aber sehr gerne Hilfestellung und Unterstützung bei mir holen. Schreib mir einfach und wir finden auch deinen persönlichen Weg in ein neues, spontanes, einfaches und entspanntes Leben.

Ich wünsche euch eine geile Zeit mit euch selbst.