Immer mehr Menschen verlieren…

Immer mehr Menschen verlieren sich selbst, um in einer Pseudogesellschaft, welche sich gerade aus gesagt einen feuchten Kehrstaub für sie interessiert, zu existieren.

Über die Jahre werden fast jedem einzelnen Menschen in unserer westlichen Kapitalgesellschaft Leistungsglaubenssätze nahezu eingebläut.

Das Ergebnis: der Mensch richtet sich systematisch zu Grunde, lässt sich von der Nahrungsmittelindustrie anfixen und macht sich von der Pharmaindustrie vollkommen abhängig. Drogen und Alkohol, geraten schon fast als völlig verharmlost in den kaum mehr wahrnehmbaren Hintergrund.

Warum: weil die Jammer-, Leid- und Krankheitsseuche auch in den Beratungsstellen, Ämtern, Schulen und Krankenhäusern angekommen ist. Was will der Hilfesuchende auch noch erwarten können von einem ebenfalls vom Industrie- und Kapitalleben gebeutelten Fachmann. Mittlerweile ist es doch völlig egal was du wo von wem möchtest.

Wenn Lehrer nicht mehr weiter wissen und sich den Schülern gegenüber nicht mehr durchsetzen können, klagen sie über Burn Out und erleiden Nervenzusammenbrüche. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Durch unsere Tyrannenerziehung in den letzten 20 Jahren haben Lehrer teilweise sogar Angst und Panik vor Schulklassen.

Warum? Weil aus einer (absolut richtig körperliche Gewalt nicht zuzulassen) autoritären Erziehung eine „ich hebe mein Kind in den Himmel“ Partnerschaft entstanden ist.

Der einzig richtige Ansatz für ein Zusammenleben mit Kindern ist die Vorbildfunktion.

Aber wie soll das noch funktionieren, wenn Familien in welchen nicht regelmäßig Alkohol konsumiert wird, zu der neuen Randgruppe der Gesellschaft gehören. Wie soll es wieder in eine gesunde Richtung führen, wenn Eltern, welche ihren Kindern täglich Vitamine mit in die Brotbox packen, als realitätsfremde Gutmenschen verpönt werden?

Während immer mehr Menschen nicht wissen wohin mit ihrem Überfluss, beklagen sie sich zur gleichen Zeit täglich über die Wulst des Alltags und anstatt endlich zu entmüllen plakatiert man das Hobby Shoppen als einzige Alternative zum psychischen Supergau.

Erklärt man aber einem Jungmensch der Jetztzeit, sie möge sich doch etwas mehr mit sich selbst beschäftigen im Sinne von Körperpflege und Entspannungszeiten, bekommst du entweder gar keine Reaktion, oder jene als hättest du in einer ihr völlig fremden Sprache zu ihr gesprochen.

Paranoides und paradoxes Verhalten ist mittlerweile so salonfähig wie eine Lungenentzündung. Da schickt es sich nicht mit läppischen Krankheiten zu handeln. Da müssen schon die richtig krassen Kaliber her. Anstatt jeden einzelnen Tag bewusst und zufrieden zu erleben, dankbar für all die Sicherheiten unseres Landes zu sein und mit einem Lächeln der täglich wiederkehrenden Sonne (auch wenn von Wolken verhangen, so ist sie doch da) zu begegnen, verbringt der westliche Kapitalmensch den größten Teil seines Tages mit dem Verzehren von Chemie, dem Nachdenken über utopisches und dem Erzeugen von Leid und Schmerz.

Jeder Mensch hat die Gabe und die Kraft in sich positiv zu denken, liebevoll zu fühlen und zufrieden zu leben. Jedoch erdenkt er sich täglich das Gegenteil. Ein Großteil definiert sich über andere Personen. Erst über die Eltern, dann über Freunde, später über den Partner und dann über die Kinder. IMMER bestrebt danach zu erklären warum man gerade nicht das tun kann was einem gut tun würde.

Dabei geht es gar nicht darum das zu tun was einem wirklich gut tut, denn der Punkt ist, dass man genau das eigentlich oft gar nicht weiß.

Der Grund dafür? Das ganze Leben wird eben wie oben davon gesteuert es Irgendjemandem Recht zu machen, dass man sich selbst überhaupt nicht kennt.

Irgendwann im Laufe der Zeit macht sich dann der eigene Körper bemerkbar. Er scheint verzweifelt zu rufen: „Hallo Mensch, ich bin es dein Organismus. Lass mich nicht ständig in Stich und kümmere dich um mich. Ich bin es, welcher dich trägt, dich versorgt, dich führt.“

Meist fühlt sich diese Begegnung mit sich selbst zu anfangs nicht gerade einfach an, weil man oft Jahre oder sogar Jahrzehntelang an sich vorbei gelebt hat. Oder mal ehrlich an euch da draußen. Wie viele Stunden am Tag verbringt ihr damit euren Körper und Geist zu hegen und zu pflegen. Was tut ihr nur für euch? Fast nichts!!!

Einen Schwimmbad- oder Saunabesuch rechtfertigt ihr in Gesprächen mit Freunden, Familie oder Bekannten wie die Pilgerfahrt nach Rom. Schafft es eine einzige Person früh morgens erst einmal 5-10 Minuten liegen zu bleiben um entspannt und bewusst in den Tag zu starten. Nicht nur im Halbschlaf  vor sich hin tösend, sondern sich selbst bewusst wahrnehmend.  Die Vögel vor dem Fenster, den noch entspannten eigenen Atem. Nach und nach die Glieder strecken und lockern. All das sind sich die meisten nicht einmal wert.

Da kommt dann nicht selten der dümmste Satz der jetzigen Menschheit. „KEINE ZEIT FÜR SOWAS“

Da muss ich einfach nur noch lachen und mein Mitleid für daraus entstehende Mangelerscheinungen in jenen Leben hält sich in Grenzen.

Die Energie für abermillionen Ausreden und Begründungen etwas nicht zu tun ist aber stets im Überfluss vorhanden. Anstatt dem Gegenüber Erklärungen zu liefern warum man sich keine Zeit für sich selbst nimmt, einfach diese Zeit für sich selbst nutzen und einfach mal die Klappe halten.

Gutes Beispiel ist das Netz. Anstatt die Social Medias effektiv für eine bewusst bestimmte Zeitspanne am Tag zu nutzen und den Rest der freien Zeit mit sich und seinen Hobbies zu verbringen, sitzen viele geplagte Seelen oft stundenlang am Stück vor den Bildschirmen um über Leid zu kommunizieren. Schon ein bisschen crazy, oder?

Viele äußern immer folgenden Punkt: „Ja was soll ich denn dann machen, damit mein Tag so wird, dass es mir gut geht.“

Und ich antworte gerne folgenden Satz:“ Keine Angst mehr vor dir selbst haben und deine Gedanken bewusst bei dir lassen. Dich selbst wahrnehmen und dich mit dir wohlfühlen.“

Kehrt eure Gedanken, welche fast stets um andere Personen kreisen in Gedanken um, welche euch selbst zuerst betreffen:

Was benötige ich jetzt hier in diesem Moment?

Was ist wichtig, dass es mir gut geht?

Ohne diese Struktur und dieses System, welches euch zu euch selbst zurück führt, werdet ihr über Kurz oder Lang immer mehr an Lebensqualität verlieren und dies führt dann unweigerlich wirklich zu Mangelerscheinungen, Störungen, Krankheiten und chronischer Unzufriedenheit.

Beginnt hier und jetzt damit bewusst und einfach zu sein. Verkompliziert nicht euer Denken, Handeln und Fühlen indem ihr jedem Satz ein ABER beifügt.

Und woher ich weiß, dass es so funktioniert. Ganz einfach weil ich es zuerst bei mir selbst erlebt habe und das ist die Person, welcher ich am meisten vertraue und weil es in meinem Berufsleben immer wieder aufs Neue funktioniert. Beim einen geht es ganz fix und bei manchen dauert es etwas länger. Aber das System der Klarheit und des Einfach Lebens funktioniert immer.

Und erst dann begebt euch in Beziehungen. Seit ihr gerade in einer festen Partnerschaft, bittet euren Partner um eine Auszeit für Gespräche über euer gemeinsames Leben. Kommuniziert mit ihm, dass ihr jetzt euch selbst finden müsst und ihr euch wünscht, dass er währenddessen an eurer Seite bleibt. Anders funktioniert es nicht.

Entmülle deinen Kopf, entmülle deine Seele und dein Herz, entgifte deinen Körper und reinige deine Umgebung. Setze Prioritäten und entdeckte deine 3 wichtigsten Werte. Die Anleitung dazu findest du in dir selbst, du darfst dir aber sehr gerne Hilfestellung und Unterstützung bei mir holen. Schreib mir einfach und wir finden auch deinen persönlichen Weg in ein neues, spontanes, einfaches und entspanntes Leben.

Ich wünsche euch eine geile Zeit mit euch selbst.

 

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Autor: Sue Freund

I am simply happy

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