EMBRACE

Embrace

Eigentlich möchte ich die Überschrift, gleichzeitig auch Titel des Films, welchen ich heute als Thema habe, einfach so stehen lassen. Ohne weitere Worte, ohne Hinterfragen, ohne Begründen, ohne Erklären, ohne so vieles, was eigentlich als selbstverständlich gelten sollte.

ABER so läuft es hier nicht auf unserem Planeten, in unseren Köpfen.

Viel zu viele wundervolle, einzigartige, faszinierende, traumhafte Schönheit ausstrahlende Frauen leiden, quälen sich nach wie vor, hungern, futtern, weinen und hadern.

Und der erste Gedanke, welcher mir in den Sinn kommt ist sie alle zu umarmen und einer jeden einzelnen bei meiner Umarmung etwas von diesem unheimlichen Vertrauen, dieser Liebe, dieser Freude und dieser Zufriedenheit, welche ich empfinde, weiter zu geben.

Am liebsten würde ich es hinaus schreien in die Welt, dass sie alle, jede Einzelne welche ich kennen lernen durfte wunder-, wunderschön und unheimlich bereichernd für ihr eigenes Leben und auch für das der anderen in ihrem Umfeld ist.

Diesen Blog heute widme ich all den Frauen, welche ich kenne und lieb hab. Und ich wünsche mir jetzt und hier und heute, beginnt euch jetzt und hier zu lieben. Es wird euch so gut tun. Ihr werdet so viel Glück und Freude und Liebe empfinden. Es lohnt sich. Beginnt jetzt damit. Habt keine Angst mehr davor. Ihr dürft das. Ihr dürft euch selbst umarmen, genauso wie ihr jetzt gerade in diesem Moment seid.

Warum schreibe ich das hier und jetzt, nachdem ich gestern mit einer sehr lieben Bekannten im Film „Embrace“ (lief nur gestern in den Kinos und gibt es ab 18. Mai auf DVD) war? Weil ich sichtlich erschrocken war, wie viele Frauen, welche ich persönlich kenne, welche ich bewundere für das wer sie sind, was sie tun, wie sie fühlen, das Bedürfnis hatten, in diesen Film zu gehen. Frauen, welche seit vielen, vielen Jahren täglich mit ihrem Körper, mit ihrem Aussehen, mit ihrer Figur hadern.

Und nein ich schreibe keineswegs von Frauen mit starken Verbrennungen, Lähmungen, Handicaps, enormen Übergewicht. Ich schreibe von Frauen mit zarten und schlanken Figuren. Nicht von Frauen mit Haarausfall, Akne, Wunden. Aber von Frauen mit Narben.

Deshalb war ich sofort offen dafür, als ich gefragt wurde, ob ich mitkommen möchte. Ich selbst hatte von dem ganzen Thema nichts mitbekommen, da ich schon sehr weit von dieser Thematik entfernt fühle und lebe. Denn auch ich hatte Narben wie sie.

Frauen mit Narben auf ihren Seelen. Und diese vielleicht schon längst verheilten Wunden hinterlassen eben Spuren, welche sich durch Schmerzen oder deren Anblick immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sie bestimmen ihren Alltag, ihre Freizeit, ihren Job und somit ihr gesamtes Leben.

Der ein oder andere fragt sich nun vielleicht, warum besteht diese Problematik noch so stark, warum entwickelt „Frau“ sich nicht weiter, obwohl unsere Welt gepflastert ist mit vielen kleinen und großen Helfeshelfern, welche es doch gut meinen.

Frauen und auch immer mehr Männer werden schlichtweg zubombatiert mit gut gemeinten Ratschlägen, Coachings, Seminaren, Workshops und vielen mehr. Nur eine klitzekleine Kleinigkeit wird dabei oft vergessen: das Individuum.

Selbstannahme und Selbstliebe kann nicht aus der Retorte kommen, kann nicht trainiert oder angelernt werden wie aus einem Lehrbuch.

Dieses sich selbst spüren findet nicht statt, wenn man 50 Bücher liest, 100 Filme guckt ,auf 20 Seminare rennt. Nein, dieses Lebensevent. Ja ich benenne es so. Dieses Lebensevent „Selbstliebe“ kommt mit dir ganz allein, entsteht in deinen einsamsten Stunden, wächst in deiner Askese mit dir selbst. Genau dann, wenn du spürst, dass dich all die Werbung, die Diskussionen, die Hilfsangebote überfluten, genau dann beginnt der eigentlich wichtige Prozess, dann wirst du eine Sehnsucht entwickeln, eine Sehnsucht welche dich zu deiner Heilung führt.

Genau an dem Tag, an welchen du beginnst authentisch zu werden, an dem du lernst NEIN zu sagen, an dem du dich wohlfühlst, weil du etwas tust, dass dich und nur allein dich bereichert, genau an dem Tag beginnst du dich selbst zu lieben.

Was möchte ich damit sagen?

Dass all die Coaches, Speakers usw. überflüssig sind. Definitiv nicht. Eher im Gegenteil. Sie sind alle wichtig, denn sie sind Wegbereiter, sie sind Begleiter und sie sind ein Spiegel. Denn sie alle haben sich entschieden in diese Dienstleistung zu gehen, weil sie selbst auch einmal an diesem Punkt waren, oder einige von ihnen auch noch immer sind. Und deshalb ist es manchmal auch der Fall, dass sie sich zusammen mit euch weiter entwickeln. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

Auch bei mir waren die letzten 5 Jahre, als ich noch aktiv begleitet habe, eine enorme Entwicklung. Jeder einzelne Mensch war eine Bereicherung für mein Leben. Und ich bin sehr dankbar für alles, was ich spüren und erfahren durfte.

Wichtig ist nur, dass ihr, wenn ihr Workshops besucht, wenn ihr euch Bücher kauft, oder Filme guckt, eure Erwartungen in das Fremde nicht so hoch sind. Ihr selbst seid es, wo wichtig seid. Saugt Neues auf, genießt Eindrücke, liebt Umarmungen und verliert so mit der Zeit eure Scham. Je mehr ihr euch öffnet und darüber sprecht, was euch schmerzt, desto schneller findet ihr zu euch selbst.

Ich schenke euch hier mit meinem heutigen Blog eine kleine Übung. Handhabt sie gewissenhaft und mit enormer Ernsthaftigkeit. Macht euch eine Memo in eurem Handy oder nehmt einen kleinen Block und Stift mit in euren Tag. Und dann beobachtet bewusst 2 Tage lang, wie oft ihr euch vergleicht oder andere Menschen (Klamotten, Schminke, Tasche, Haare etc.) wahrnehmt und kommentiert. Macht jedes Mal einen Strich oder Sternchen.

Nach diesen zwei Tagen wendet ihr euer Denken um. Das wird anfangs schwer, weil ihr es nicht gewohnt seid. Aber bitte tut es. Überwindet euren Schweinehund und tut es. Und zwar ändert ihr euer Denken von außen nach innen. Das funktioniert folgendermaßen:

Immer wenn ihr euch dabei ertappt andere Menschen wahrzunehmen, euren Fokus über längere Zeit mehr auf sie legt als auf euch selbst  und irgendetwas an ihnen mit euch vergleicht, seht euch bewusst genau diesen Punkt eures Körpers an. Schreibt diesen Körperpunkt auf. Wenn ihr Lust habt, schreibt mir nach den 3 Tagen und wir bequatschen das Ergebnis zusammen. Ihr werdet nach diesem nur einen Umdenktag etwas faszinierendes feststellen. Etwas das euch hoffentlich so viel Kraft und Energie verleiht, dass ihr einen riesen Schritt zu euch selbst gefunden habt.

Schönheit ist nicht greifbar, Schönheit ist nicht pflanzbar, Schönheit ist nicht operierbar, Schönheit ist nicht gemacht, Schönheit ist nicht bezahlbar, Schönheit ist nicht fremdbestimmt.

Schönheit entsteht aus der Liebe, aus der Liebe entsteht ein neuer Blick auf dich selbst, durch diesen Blick entsteht eine Tiefe und diese Tiefe lässt dich ganz nah bei dir sein. Dies schenkt dir unheimlich viel Vertrauen. Vertrauen in deine Gefühle, in dein Handeln, in dein Denken und in deinen Körper. Und wenn du deinen Körper liebst, dann wirst du auch von ganz allein spüren, was gut für dich ist.

Ich habe schon in vielen meiner Blogs auf meinem alten Blogportal von diesem Körpergefühl gesprochen. Ich weiß nur zu gut wie es sich anfühlt, aber ich weiß auch schon fast mein ganzes Leben lang, was Ausstrahlung mit einem macht. So war ich schon immer eine Frau, – völlig egal welche Körpermaße sie gerade aufwieß- , welche von sehr schlanken, sehr hübschen Frauen Komplimente bekam. Besonders fasziniert fand ich einmal die Aussage einer lieben Bekannten, welche mir, nachdem wir uns 50 Kilo leichter wieder sahen, dass sie gar nicht bemerkt hätte, dass ich so dick war.

Damit möchte ich jeder Frau da draußen vermitteln, dass es völlig wurscht ist ob du groß oder klein, rot oder blond, schwarz oder weiß, dick oder dünn bist. Du strahlst aus, was du fühlst und das kannst du weder weghungern, noch aufspritzen, noch per OP vernichten lassen. Liebe dich selbst, dann klappt alles, was du dir erträumst von ganz allein.

Glaubt mir, denn ich hab es selbst alles erlebt.

 

Von 0 bis 14 war ich sehr sehr sehr dünn

Von 14 bis 18 war ich „normal“ (Brüste wuchsen, Po plubbte auf, Hüften zeigten sich)

Von 18 bis 23 war ich mal so mal so. Schlank, ganz schlank, speckig

Von 23 bis 27 war ich wieder „normal“ (niemals 90-60-90) sondern eher drüber

Von 27 bis 30 war ich nach meiner ersten Schwangerschaft mega aufgeblasen, aber nicht weil das unweigerlich so sein muss, sondern weil ich einfach nur Mist aß und da schon ziemlich fremdbestimmt war

Von 30 bis 34 war ich mega schlank. Da hatte ich BÄÄÄÄM Die Figur vor dem Herrn. Und was soll ich sagen. Von all den Männern auch schnell darauf reduziert, wenn sie mich das erste Mal sahen. War ich im Nachhinein betrachtet da glücklich. Definitiv nicht.

Von 34 bis 48 wog ich angefangen bei ca 100 Kilo zu meiner Hochzeit, in Bestzeiten so um die 125 bis 130 Kilo. Genau weiß ich es nicht mehr da ich mich nie gewogen hatte zum Schluss, aber auf Grund meiner Körpergröße und damaligen Kleidergröße gut auszurechnen. War ich da faul. Definitiv nicht. Ich engagierte mich zu diesem Zeitpunkt sehr viel ehrenamtlich und war viel unterwegs. Ich war so, weil ich sehr fremdbestimmt lebte. Ich lebte nicht mein Leben sondern das der Gesellschaft.

Am 09. März 2016  habe ich begonnen MEIN EIGENES LEBEN zu leben.

Es ist mir scheiß egal welche Kleidergröße die perfekte ist, es ist mir völlig rille wie oft mich Frauen noch fragen wie viel ich wiege, denn ich werde mich niemals auf eine Waage stellen. Und es interessiert mich nicht wie oft mich Leute noch fragen wie viel ich noch abnehmen möchte.

Ich habe mich selbst gefunden. Ich liebe mich so wie ich jetzt bin, so wie ich jetzt lebe und nur das zählt. Welch eine Bereicherung das für mein Leben ist, kann ich nur sehr schwer in Worte fassen. Aber ich kann etwas sehr wichtiges tun.

Ich kann jeder Person, welcher ich begegne, welche ein Teil meines Lebens ist, wird oder war,  umarmen und ihr damit vermitteln, dass auch sie es schaffen kann sich zu lieben.

Nackt und vollkommen, so wie wir geboren sind, so vollkommen und nackt werden wir auch wieder gehen. Und jede Minute, jede Stunde, jeder Tag dazwischen soll mit Liebe gefüllt sein. Lernt euch neu kennen. Erforscht eure Körper, eure Seele, euer Herz. Es gibt so viel Schönes zu entdecken.

Denn meine Botschaft lautet:

Wenn ich das kann, dann kann das jede einzelne von euch da draußen auch.

 

Ihr alle welche diese Zeilen bis hierher gelesen habt, ihr alle seid Wundervoll und ich danke euch, dass ihr ein Teil meines Lebens seid.

 

ANJA   ALEXANDRA   ANDREA  BETTINA  STEPHANIE  STEFANIE   GABRIELLA   MANDY    SANDRA   SONJA   JULIA   PAMELA   TATJANA   SUSANNE   ANTJE   HEIKE   MONIKA   IWONA   DIANA   JUDITH   NADINE   MILA   DENISE  KERSTIN   CHRISTINE  EVA  GRIT   SIMONE   SABINE   HEIKE   NINA   SEPIDEH   PETRA   ANNA  VERENA  USCHI   CLAUDIA   KAREN   KATHRIN  YVONNE  RAMONA   YASEMIN   SVENJA  ILONA  ELFI   JULIA  ANNETTE    JACQUI    DANI  NESE  MARION  MARIANNE  TANJA  CAROLYN   VALERIE  ANGIE  ASTRID  MELISSA  CHRISTINA   GABI   SIGRUN  NATHALIE   SUSI   KRISTINA  LAKEYSHA  JOHANNA   KATHARINA  ANKA  GABRIELLE  CHRISTIN  NICOLE  NICKY  YVETTE  HILDE  VANESSA  NADINE  JENNIFER  REGINA  SYLVIA  SILVIA  YILDIZ   SONY  INKA   MICHELLE   SABRINA  SANITA  MICHAELA  LISA   SILKE   KATRIN   BIGGI   ELKE  DORIS   MELANIE  LIDIA   CARMEN  INA  GIGI   BEA   ANKE  ERIKA  INNA  BRIGITTE  GINA   MONIKA   ROSI  

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Mir liegt da was am Herzen

Mir liegt da was am Herzen:

des Öfteren les und hör ich innerhalb und außerhalb des Netzes immer wieder von Freunden, dass sie von vermeintlichen „Freunden“ ihrer Essensgewohnheiten, ihrer Lebensgewohnheiten, ihres Benehmens, ihres Fühlens und ihres Liebens belehrt werden.

So wird das nix mit dem „wir sollen alle besser werden“. Erzählt über euch selbst, erzählt was euch glücklich macht und lasst euer Gegenüber dasselbe tun.

Egal ob nackt oder angezogen, ob schwarz oder weiß, klein oder groß. Würden immer mehr Menschen zu erst einmal die „Meinungsfreiheit“ für sich selbst nutzen und sich vor dem Spiegel mal gehörig selbst die Meinung geigen, dann wären sehr viele nicht mehr ganz so erpicht stets und ständig des anderen Gutes ins eigene Schlechte zu ziehen. Nie war es so einfach wie heute sein eigenes „gutes“ Leben zu kreieren.

Heute hat man Alternativen. Man kann zwischen Chemie und Bio wählen. Man kann jemanden heiraten oder es lassen. Man kann lügen oder die Wahrheit sagen ohne enthauptet zu werden.

Wann lernt der Mensch das endlich mal zu schätzen, dass gerade jetzt nicht alles immer scheiße ist und man sich nur dann für ein paar Minütchen vermeintlich besser fühlt, wenn man seinen negativen Senf irgendwo dazu gegeben hat?

JEDER EINZELNE sollte das für sich selbst entscheiden dürfen. Wichtig ist es das Bewusstsein zu feilen, sich selbst zu lieben. Alles andere kommt dann von ganz allein. Denn jemand, welcher sich selbst sehr viel wert ist, möchte auch nachhaltig leben, essen, konsumieren und lieben.

Wenn mir jemand oder vielleicht sogar mehrere vor über einem Jahr gesagt hätten, dass ich Bärlauch, Kräuter, selbstgebackenes Brot, Smoothies, Bärlauchpesto, vegane Nuss Nougatcreme, Müsli etc. mal über alles lieben werde, mir nicht mehr vorstellen könnte anders zu essen und zu trinken, dann hätte ich allen Ernstes dieser Person oder diesen Personen den Vogel gezeigt.

Nur man selbst ist der Schlüssel und die Toleranz, Empathie und Nächstenliebe von uns allen kann zusätzlich den Weg zu uns selbst erleichtern.

Je mehr Missionare, Besserwisser und Extremisten versuchen andere zu belehren umso länger wird es dauern, bis die Mehrheit der Menschheit erkennt, was sie sich selbst antut.

Nehmen wir das Beispiel rauchen. Ich selbst bin nun seit 4 Jahren absoluter Nichtraucher, aus dem ganz einfachen und simplen Grund, dass ich mittlerweile tot wäre, hätte ich dem Glimmstengl nicht abgedankt. Ich würde sicherlich jetzt noch rauchen, wäre ich gesundheitlich tipp top in Form gewesen. Zweites Beispiel Nahrungsmittel. Hätte ich nicht Glutamat und Co verabschiedet wäre ich „simple as that“ jetzt ein zweites Mal tot.

Mein Körper und die Liebe zu mir selbst und dass ich dankbar bin leben zu dürfen und vielleicht auch alt werden zu dürfen hat mich wachsam gemacht und mir das Leben gerettet. Plötzlich gab es keine „Ich kann das nicht“ „Ich schaff das nicht“ Gedanken mehr. Es gab nur noch einen tiefen Überlebenswillen.

Hätte mir vor 2 Jahren jemand gesagt, dass ich heute 50 Kilo leichter und organisch fast völlig gesund hier sitzen würde, hätte ich nur müde gelächelt. In meinem Körper lag alles im Argen. Ich hatte sehr schlechte Leberwerte von den ganzen Medikamenten über die Jahre (gegen Sodbrennen, Magenschoner, Säureblocker, Schmerzmittel etc. etc. etc.)und dem zusätzlich miserablen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, meine Speiseröhre war völlig entzündet, ebenso mein Magen. Mein Darm glich einem Desaster und ich hatte eigentlich keine Verdauung mehr. Das Schlucken fiel mir sehr schwer, weil meine Schilddrüsen alle Mängel aufwiesen, was in der modernen Medizin Rang und Namen hatte. Es wurde so ziemlich alles diagnostiziert, was es heute im Wohlstandskörperrepertoire im Angebot gibt. Aus purer Verzweiflung begann ich Psychologie zu studieren. Dieses 4jährige Studium war mein Weg raus aus dem absoluten Körper- und Kopfchaos hinein in eine Welt, welche Selbstheilung versprach. Aber es war ein langer und sehr steiniger Weg. Und ich bin noch lange nicht am Ziel.

Warum ich erst mal dort gelandet war ist leicht erklärt. Ich war völlig fremdbestimmt. Hatte keinerlei Selbstbewusstsein, orientierte mich nur an den Aussagen anderer und war fest davon überzeugt, dass ich nur überempfindlich bin, weil andere konnten ja auch über Jahrzehnte hinweg sich das „verdiente“ Glas Wein am Abend hinter die Pinte kippen, ohne einen Makel davon zu tragen. Das dies aber alles nur eine äußere Hülle derer war, das vermochte ich damals nicht zu erkennen. Ich glaubte eh anderen viel mehr als mir selbst, wollte ich doch stets beliebt und gemocht werden. Heute für mich völlig unvorstellbar so zu denken.

Gerade jetzt nach einem Jahr durchgehend Gewichtsverlust befinde ich mich in einer enorm wichtigen Phase. Ich muss mehr denn je auf mein inneres Gleichgewicht achten. Nie war Achtsamkeit und Bewusstsein wichtiger als jetzt. Denn sehr schnell kann man von einer sehr ausgeglichenen Ernährung und Bewegungsrhythmus in eine sich selbst zu sehr unter Druck bringende Lebenssituation geraten. Man möchte dann zu schnell zu viel.

Gerade jetzt gilt es seinem Urinstinkt und seinem Körpergefühl zu vertrauen und auf dieses zu lauschen. So weiß man dann einfach, dass es gar nicht passieren kann, dass man in alte Gewohnheiten zurück fällt oder alte Nachlässigkeit wieder aufnimmt.

Was genau meine ich damit? In einem ganzen Jahr mit der Gewohnheit nur und wirklich nur dann zu essen, wenn man wirklich Hunger hat, und dabei nur versucht nach und nach mehr und mehr Chemiezusätze wegzulassen, verkleinert sich der Magen so sehr, dass es einem gar nicht mehr möglich wäre zu viel Nahrung aufzunehmen. Zeitgleich wird auch die Datenautobahn zum Gehirn geteert mit positiven Informationen, so dass es dem Unterbewusstsein nach mehr als 365 Tagen nicht mehr möglich ist fiese Tricks an das Gehirn weiterzuleiten. Die da wären: „Ein Mars ist doch kein Problem. Oder einmal Kohlensäure hat noch nie geschadet.“ Dein Gehirn sendet sofort den Impuls zurück, dass du das aber einfach nicht brauchst und es Fakt schädlich für deinen Organismus ist, also überflüssig.

Was genau passiert mittlerweile da bei mir? Ich kann hierfür das beste Beispiel Werbung nennen. Ganz egal ob beim Streaming von Serien, im Kino oder auf Plakaten. Wenn ich jetzt und heute Spots für Softdrinks sehe, löst das bei mir so viel aus, wie wenn ich als nicht Motor- und Autoaffiner Mensch Werbung für Motoröl sehe. Ebenso ergeht es mir mit der Auslage in Bäckereien und Metzgereien. In ersteren findet man mich nur noch in absoluten Ausnahmefällen und in zweiteren habe ich einen Metzger meines Vertrauens, wo ich schlichtweg 3 Sorten aus dem Angebot wöchentlich für meine Männer erwerbe. Was bekomme ich dadurch geschenkt? Unheimlich viel Zeit, Zeit für Freunde, Zeit für meine Familie, Zeit für mich und Zeit für leben. Ich muss nicht mehr ständig Entscheidungen treffen, weil mich die Auswahl nicht mehr interessiert. Und so geht man Schritt für Schritt in einen immer kleiner werdenden Konsumradius.

Ich weiß nicht, ob ich je in meinem Leben ein intensiveres Gefühl erleben durfte, als ich es jetzt in sehr vielen Bereichen und Situationen meines Lebens empfinde. Voller Stolz blicke ich heute auf einen simplen Tisch, angerichtet mit einfachen Nahrungsmitteln und fühle z.B. beim genießen dieses Kaffees sehr viel Gutes. Vor einigen Jahren war „Brot selbstbacken“ in meinem Kopf so weit von der Realität entfernt wie China von Deutschland. Meine Datenautobahn war so geteert, fremden Großbäckereien mehr Vertrauen in Hygiene, Zutaten und Backkunst zu schenken als mir selbst. Mittlerweile völlig umgekehrt. Wenn ich heute Hausfrauen und Mütter beobachte, wie sie systematisch im Minutentakt Chemie, Gifte und Plastik ins Leben ihrer „geliebten“ Familien katapultieren, fühle ich mich sehr hilflos. Eben weil ich, wie oben beschrieben, und nach 5jähriger Berufspraxis am eigenen Leib erfahren, weiß, dass sie erst dann aufwachen werden, wenn sie selbst oder eines ihrer Lieben krank werden. Und zwar nicht nur ein bisschen, denn dies betäubt man dann mit Pharmas, sondern richtig krass. Und kein Joke jetzt.

  1. Das alles nennt man Bevölkerungskontrolle. Nur mit dieser Kontroversität ist es den Eliten möglich sich selbst am Leben zu halten und den Planeten nicht in kürzester Zeit explodieren zu lassen.

Was genau bedeutet das? Ganz einfach. Nie war es so wichtig wie heute, dass du dir selbst wertvoll wirst, dass du lernst wieder allein sein zu können, damit du nur dann in Gesellschaft trittst, wenn du wertvolle und positiv getränkte Gespräche führen kannst. Nie war es so wertvoll wie heute, dass du dich bewegst, dass du die Natur und die Tiere schätzen lernst. Nie war es so nötig wie jetzt, dass du nur dann isst, wenn dein Körper Hunger verspürt und dass du trinkst, wenn du durstig bist. Denn dein Körper ist dein Leben, dein Körper ist dein Elixier. Und in diesem Körper wohnt deine Seele, dein Herz, dein Verstand und deine Liebe.

Warum haben so viele Menschen Ängste, Panik, Tics, Zwänge? Es gibt nur einen einzigen Grund. Sie haben es verlernt oder nie gelehrt bekommen alleine zu sein, sich selbst wahrzunehmen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Die Gesellschaft sowie die Familie suggeriert immer wieder, dass man ein Niemand ist wenn man nicht erfolgreich ist, wenn man keine Freunde hat usw.. Auch ich selbst habe das suggeriert und kann mich heute nicht oft genug bei meinen beiden Kindern dafür entschuldigen.

Gehen wir mal das ganze Schema von der anderen Seite an. Professoren, Doktoranten, Wissenschaftler, Piloten usw.. All jene an welchen sich die Gesellschaft so gerne orientiert. Sie sind es, welche existenziell perfekt gelernt haben mit sich allein zu sein. Sich auf sich selbst und NUR auf sich selbst zu verlassen. Welche Jahrzehnte hinter ihren Büchern verbracht haben. Und so ist es an der Zeit auch all den anderen Menschen dieses Geschenk zu machen. Ihnen ein gutes Gefühl zu vermitteln, wenn sie Nein sagen, wenn sie sich erlauben stolz auf einen leeren Freizeitterminkalender zu sein. Ich persönlich z.B. freue ich sehr, wenn es mal eine Woche mit 4 Besuchen gibt. Aber umso mehr freue ich mich dann auf eine Woche ganz ohne Dates. Und ja gerade deshalb empfinde ich mich als sehr wertvoll, weil es mir die Gabe schenkt spontan und individuell handeln zu können.

Oft bekomme ich die Frage gestellt, wie ich Personen empfinde, welche mir gegenüber nur noch in Floskeln oder in gesellschaftlich eingeimpften Gebetssalven antworten. Mittlerweile habe ich hierfür eine schlichte Antwort. Gar nichts. Denn sie eliminieren sich aus meinem Leben von selbst, weil sie mich als sehr unangenehm empfinden.

Warum behaupte ich das? Weil wir alle eine Spezies Mensch sind und diesbezüglich gleich ticken.

Der fremdbestimmte Mensch, also der Mensch, welcher sich noch außerhalb seiner Findungsphase befindet, hasst es den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Er wird alles tun um sich vor Menschen, welche schon in einer entspannten Phase sind, fern zu halten.

Der sich selbst findende Mensch wird darum bitten, dass man ihm sehr ehrlich und direkt sagt, was man von ihm denkt. Er wird es filtern und für sich selbst entscheiden ob es wertvoll ist oder in seinen Augen Humbug.

Und der ebenfalls entspannte und sich selbst schon sehr nahe Mensch wird all diese Floskeln und Gebete schon selbst belächeln und definitiv nicht mehr nutzen. Kann ich dies verallgemeinern? Ja, definitiv. Menschen auf gleichen Ebenen werden sich finden, bereichern und völlig bedingungslos annehmen. Menschen unterschiedlicher Ebenen werden sich aneinander reiben und gleichschalten oder eben verabschieden. Und nein. Keine Ebene ist besser wie die andere, sondern eben einfach nur anders.

Wie macht sich so ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ebenen bemerkbar? Das ist für mich persönlich immer sehr amüsant. Ich kann es nur noch aus vergangenen Zeiten erzählen, weil ich es in der Gegenwart nicht mehr erlebe, dadurch, dass ich diese Impulse nicht mehr sende.

Ein ganz wunderbares Beispiel ist das Aufeinandertreffen im Supermarkt. Man hat sich schon ein paar Monate oder sogar Jahre nicht mehr gesehen und sendet sofort den Impuls aus: „Oh Gott die sieht ja immer noch so jung aus und ich dagegen?“ Dieses Signal bekommst du postwendend zurück. Du wirst sehr oberflächlich abgehandelt werden und die Satzformationen wie folgt werden nur so auf dich eindonnern, denn das ist genau der Impuls denn du geschickt hast.

– oh ich kann dir sagen, ich bin nur im Stress und weiß manchmal nicht mehr wo mir der Kopf steht

– ja mein Mann arbeitet sehr viel und muss das auch damit wir uns ein gutes Leben leisten können

– ja ich musste zu dem Arzt und zu dem und die letzten Jahre waren nicht einfach

– ja meine beiden Kinder gehen beide aufs Gymnasium und haben fast keine Freizeit

usw.. Ich könnte diese Liste hier unendlich fortsetzen und völlig wurscht, wen ihr wo begegnet. Es werden IMMER dieselben inhaltslosen Gespräche sein, welche NUR negativ und provokant in euren Köpfen bleiben. Denn völlig egal wie sich euer Gegenüber euch geäußert hat, ihr werdet folgende Inhalte in euren Köpfen behalten, wenn ihr euch in Phase 1 oder 2 befindet.

– man wie macht die das nur, trotz Stress so eine Figur und so eine Haut

– der geht es definitiv nicht so schlecht wie mir und ich war bei viel mehr unterschiedlichen Ärzten

– mein Mann wenn überhaupt vorhanden arbeitet auch wie wahnsinnig und nix kommt dabei rum

– meine Kinder hängen nur rum und ich wäre froh wenn sie keine Freizeit hätten, was beschwert die sich überhaupt

Spannend oder, wie einfältig, oberflächlich und an der Realität vorbei solche Konversationen und Begegnungen ablaufen? Lassen wir die unterschiedlichen Feinheiten mal außen vor.

Wann weißt du, dass du auf Ebene 3 oder in Phase 3 deines Lebens angekommen bist? Sehr einfach zu beantworten.

Wenn du absolut authentisch bist, völlig gleich ob du mit einem Professor oder einer alleinerziehenden, zuhause gebliebenen Mutter sprichst. Völlig gleichgültig welchen Stellenwert dein Gegenüber in der Gesellschaft hat und du es uneingeschränkt auf die gleiche Wertebene mir dir selbst stellst.

Dann wenn du keine Menschen mehr ver- oder beurteilst, sondern nur einzelne Handlungsstränge oder Situationen. Wenn du es kannst bestimmte Lebensweisen selbst  nicht anzunehmen ohne sie bei anderen anzuklagen.

Wenn du einen passionierten (bewussten) Fleischesser ebenso wertschätzen kannst wie einen in sein eigenes Leben verliebten Veganer. Und wenn du keine Grenzen mehr siehst, denn dieser Planet ist für uns alle hier.

NIEMAND aber auch wirklich niemand ist besser als der andere nur aufgrund von Hautfarbe, Nationalität, Religion oder Kultur. Verbrecher bleiben Verbrecher völlig gleichgültig wo sie herkommen und wo sie hingehen und es wird nicht ein einziges Verbrechen weniger geben, wenn der Mensch weiterhin in Grenzen denkt.

Du kannst fehlgeleitet denkende und fühlende Menschen nicht durch Grenzen aufhalten. Im Gegenteil. Drohung, Druck und Hass erzeugt immer Gegendruck und noch mehr Hass. Erst wenn das die Mehrheit versteht zu leben, erst dann wird unsere Erde ein kleines Stück besser werden und bis dahin kannst du nur Das eine Gute tun. Dich selbst lieben, deinen kleinen eigenen friedlichen Kosmos erschaffen, von welchem nichts negatives nach außen strömt.

Achtsamkeit wie leben?

Achte darauf was du kaufst, was du isst, was du trinkst. Es ist komplett unmöglich, dass du an Hunger oder Durst sterben wirst. Also vergiss nie, auch 200 m weiter laufen, 30. min länger kochen, 20 Euro mehr Ausgaben lassen dich nicht sterben. Das Gegenteil kann dir aber bis zu 10 Jahre weniger Lebenszeit schenken. Ein unschönes Geschenk nicht wahr? Es liegt an dir es zu öffnen.

Bewusstsein wie leben?

Sei dir bewusst was du tust, was du sagst, was du fühlst. Es ist komplett unmöglich, dass du an Einsamkeit zu Grunde gehst. Also vergiss nie, auch einmal mehr nachdenken, einmal mehr positive Gefühle und Gedanken äußern, 2 Tage länger Gutes lesen lassen dich nicht sterben. Das Gegenteil aber kann dir bis zu 10 Jahre weniger Lebenszeit schenken. Ein unschönes Geschenk nicht wahr? Es liegt an dir es zu öffnen.

Ängste und Panik sind von fremden Worten und Taten gemacht. Es ist nicht dein Gefühl, dein Denken und dein Handeln. Sobald du Angst spürst, bist du einen sehr wertvollen Schritt weiter in deinem Leben. Du bist in Phase 2. Mach dir selbst das Geschenk deines Lebens, bleib auf diesem Pfad und lerne Phase 3 kennen. Du wirst diese Ebene so sehr lieben. Du wirst ein neues Gefühl kennen lernen, was dir so viel Tiefgründiges, so viele Glücksgefühle, enorm viel Liebe,  so viel Demut und Dankbarkeit schenken wird, dass du wirklich zufrieden und glücklich leben wirst.

In diesem Sinne

Alles Liebe und bis bald Eure Sue Freund

Lebenserfolg ohne Abi und Lobby

 

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Karriere ohne Bildung

Aus dem Ghetto in die High Society

Erfolg ohne Abi

kennen wir nicht alle diese Geschichten und haben wir nicht alle mindestens eine Person in unserem Bekannten-, Freundes- oder sogar Familienkreis, welche diesen Traum zur Realität gemacht hat? Und hat es nicht bei den meisten dieser Personen ziemlich steinig, schwer und kompliziert begonnen? Heute leben wir in einer Welt, in der Individualität schon fast eine psychische Störung darstellt. Wie lange müsst ihr nachdenken, um diesen Jemand aus eurem Erinnerungsschrank zu holen, welcher es auf einem sagen wir mal, besonderen Weg zu Wohlstand und Ansehen gebracht hat. Ziemlich lange, oder? Aber es gibt sie, diese Menschen ohne Abitur, manchmal sogar mit „nur“ einem qualifizierten Hauptschulabschluss. Was diese Menschen besitzen kann man mit Erbschein, Abschluss und disziplinierten Elternhaus nicht erreichen.

Sie besitzen Individualität, sie haben etwas Einzigartiges, sie haben Talent, und das aller aller Wichtigste, sie haben einen Traum, und ein Ziel in ihrem Leben, auf welches sie ihren ganzen Fokus setzen. Sie lassen sich nicht beirren von äußerlichen Einflüssen, lassen sich nicht entmutigen von Rückschlägen.

Ich bin sehr dankbar dafür gleich mehrere solcher Karrierebeispiele in meinem Umfeld zu haben. Und wenn ich sage Erfolg, Karriere, und High Society, spreche ich nicht von den klassischen Bedeutungen, welche diese Wörter in unserer Gesellschaft inne haben. Erfolgreich sind auch viele Menschen, welche es mit Bravour meistern ihre Kinder allein groß zu ziehen, Karriere machen auch Menschen, welche ihre Familie so managen, dass aus ihren Kindern fantastische, glückliche und fröhliche Erwachsene werden. Und High Society beschreibt die Umgebung, welche demjenigen gut tut  und ihm etwas zurück gibt. Das kann durchaus auch ein einfacher Bauernhof, eine Mietswohnung oder eine WG sein. Man kann aus jeder Dachkammer etwas Wunderbares zaubern.  Also sozusagen ein gesunder und ehrlicher Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis.

Reiche Menschen sind nicht folglich glücklich. Das ist ein Fakt. Und Personen mit einem gut gefülltem Bankkonto sind auch nicht immer gesund. Das eine schließt das andere aber niemals aus.

Meinen Beobachtungen der letzten Jahre zu Folge, musste ich sogar feststellen, dass die Kinder der sogenannten „upper class“ weitaus anfälliger, empfindsamer und verletzbarer sind als die Nachkommen des sogenannten Fußvolks. Ich habe das Privileg sehr viele unterschiedlichste Menschen kennen lernen zu dürfen. Und jeder Einzelne, welchen ich auf meiner Lebensreise begegne, ist wunderbar auf seine/ihre Art und Weise. 

Ich möchte heute von einem alten Freund, und einer lieben Freundin erzählen: warum? Weil ich euch da draußen Mut, Power, Glaube an euch selbst und Träume schenken will. Egal was ihr euch auch wünscht, was eure Träume sind, wenn ihr diese  mit eurer Person in Einklang bringt, könnt ihr es schaffen. Natürlich nur mit dem entsprechenden Einsatzwillen.

Und keine Angst, all die starken Mädels und Männer da draußen, welche mit enormer Energie und ganz viel Liebe in Eigenregie Kinder großziehen. Ganze Großhaushalte managen, und oft nur durch ehrenamtliche Tätigkeiten ein Stück des Gesellschaftskuchens bekommen, werden in meinem späteren Buch nicht in Vergessenheit geraten. Ihnen widme ich einen eigenen Themenkreis.

Bei der ersten Person handelt es sich um einen Mann, mit welchem ich aufgewachsen bin. Wir wohnten in derselben Straße, ja sogar im selben Häuserblock. Er ging den damals durchaus üblichen Schulbildungsweg. 6 Jahre Volksschule, und dann 3 Jahre Hauptschule mit qualifizierten Abschluss. Danach ging er wie sein Vater in die Lehre. Er machte eine 3-jährige Ausbildung zum Gas-, Wasserinstallateur. Seine Mutter war ihr Leben lang Haus- /Ehefrau und Mutter von 4 Kindern.
Da ihn diese Arbeit, nicht ausfüllte, streckte er seine Fühler nach anderen Berufszweigen aus. In den Mittzwanzigern ist man viel unterwegs und lernt auch viele Leute mit verschiedensten Träumen, Kontakten und Berufen kennen. So machte er damals die Bekanntschaft mit einem türkischen Geschäftsmann, welche Männer- u. Damenmode vertrieb. Zu Anfangs verkaufte er aus dem Kofferraum seines ersten Autos heraus, um sich wenig später mit einem Partner und einer kleinen Boutique das erste Mal selbständig zu machen. Anfangs lebte er von der Hand in den Mund. Vom Klamottenverkauf schlitterte er geradewegs durch wiederum neue Bekanntschaften in die Immobilien- u. Finanzwelt. Dort erlebte er die ersten Jahre viele Höhen und Tiefen. Er verdiente viel, investierte mehr, verlor auch fast alles. Aber er gab nie auf. Er hatte seine Passion gefunden. Heute ist er Geschäftsführer und Mitgesellschafter einer weltweit operierenden Immobilien- u. Finanz-Aktiengesellschaft in München. 

Bei der zweiten Person handelt es sich um eine Frau, welche ich kennen lernen durfte, als ich in einer großen Firma in Bayreuth arbeitete. Diese Firma stellte Autoteile her, und sie war damals in der Produktion als Schicht- und Akkordarbeiterin angestellt. Als die Firma ihren Sitz in Bayreuth schloss, um in den Süden Bayerns umzuziehen, verlor auch sie wie viele andere ihre Arbeitsstelle. Sie entschloss sich für eine Lehre zur Krankenschwester, und 3 Jahre später machte sie ihr Staatsexamen. Danach bildete sie sich fort, und machte sich vor ca. 8 Jahren mit einem Heimpflegedienst selbständig. Heute beschäftigt sie insgesamt 15 Pflegekräfte, Tendenz steigend, und konnte sich bereits vor 2 Jahren ein Eigenheim ohne Kreditaufnahme leisten. Auch bei ihr gab es natürlich zu Anfangs der Karriere nicht nur Höhen, sondern auch tiefe Täler zu durchwandern. Aber alles in allem gab auch sie niemals auf, und hielt eisern an ihrem Traum fest.

Beide Personen aus meiner Erzählung stammen aber keineswegs aus reichen Familien, oder geordneten Familienverhältnissen, so dass sie ein gewisses Maß an Stabilität und Ehrgeiz mit auf den Weg bekamen. Das Leben, was sie beide nun führen, haben sie einzig und allein sich selbst zu verdanken. Denn nur durch die Kraft, den Willen, und diese enorme Passion ein Ziel zu erreichen, haben sie ihren Traum erfüllen können.

So ist es aber auch möglich sich selbst zu verwirklichen, wenn man eine gute Mutter, Haus- und Ehefrau ist, ebenso kann man aber auch seinen Lebenstraum erfüllen, indem man z.B. in einer Kommune auf dem Land in einfachsten Verhältnissen glücklich lebt. Besonders wichtig ist, dass man sich selbst findet, und so annimmt wie man eben ist.
Egal ob man nun studiert, seinen Sport oder Hobby zum Beruf macht, oder eben sein Privatleben ausgestaltet, wo der Beruf dann nur eine Nebenrolle spielt. Die Gesellschaft da draußen ist momentan hart, sehr genormt und immer öfter stigmatisierend, und genau jetzt ist es wichtig, das rote Männlein zu sein, das in der Masse auffällt, weil es sich mit sich selbst wohl fühlt.

So leben viele an ihrer eigenen Erfüllung vorbei. Aus Angst aus der Reihe zu tanzen. Und genau das ist es aber, was jeden Einzelnen von uns ausmacht. 
Durch meine berufliche Erfahrung als Beraterin durfte ich immer wieder auf Neue feststellen, wie einfach es ist, Menschen glücklich zu machen, und sie aus ihren Gedankenknoten zu befreien. 

Wir haben in unserer Kindheit viele Glaubensätze eingebrannt bekommen. Diese Glaubensätze erschweren uns unsere Gefühls- und Gedankenfreiheit. Unser Mütter und Väter waren regelrecht fanatisiert uns immer wieder zu verinnerlichen, wie wichtig es doch sei, sich der Gesellschaft anzupassen, den Nachbar immer schön freundlich zu grüßen, egal wie fies und gemein dieser auch ist. Etwas durchzuhalten, egal wie schrecklich es auch ist.

Viele sagen, es widerspricht sich doch aber. Auf der einen Seite soll ich an meinem Traum festhalten, und auf der anderen Seite soll ich aber frei und gelöst denken. Beides ist durchaus möglich. Denn viele halten am falschen Traum fest. Oder quälen sich durch Situationen, welche völlig unnötig sind. Es gibt ein ziemlich einfaches Schema, wie ich erkenne ob es richtig oder falsch ist, an etwas festzuhalten oder nicht. Viele Klienten welche zu mir kommen, sagen nach ein paar Stunden folgenden Satz: „Ich dachte immer das ist das Richtige für mich, dabei war es nur das Richtige für meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen etc. etc. etc.. Viele Menschen wagen sich gar nicht ihren wahren Traum zu äußern, aus Angst dafür be- oder sogar verurteilt zu werden, oder weil er schlichtweg nicht der Norm entspricht.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass aber gerade das Abnorme das Alltägliche ist, denn wäre dem nicht so hätten wir z.B. eine Welt voll mit Ärzten und keinerlei anderen Berufen was schlichtweg nicht möglich wäre. Die Individualität jedes Einzelnen ist diese einmalige Symbiose, welche unseren Planeten so wunderschön macht.

Also nehmt euch den Mut euch selbst zu erforschen, und seid froh und erleichtert, wenn ihr etwas feststellt, was auf den ersten Blick nicht dem „Ottonormalverbraucher“ entspricht.

Einen wunderschönen Dienstag
Eure Sue Freund

Schuldfrage

Thema „Schuldfrage“

Gibt es eigentlich spannendere Mythen als all jene, welche sich um das Thema Schuld ranken. Ja ich denke schon, aber trotzallem möchte ich mich diesem Kontext heute widmen. 

Ich bin rein mathematisch dazu nicht in der Lage zusammen zu fassen, wie oft in unserem Leben wir mit dem Wort Schuld viele weitaus wertvollere Wörter ersetzen. Einfach aus Nichtwissen, uns selbst nicht bewusst sein, oder aus reiner Oberflächlichkeit heraus. Zu schnell betiteln wir unser Gegenüber, und in den Selbstfindungsphasen auch uns selbst mit dem Ausdruck Schuld.

„Es ist ganz allein deine Schuld, dass dies hier jetzt passiert.“;

 „Ja, ja ich weiß ich bin wieder Schuld wie immer. War ja klar.“;

„Denkst du etwa, es war meine Schuld, dass unser Sohn/Tochter/Vater/Mutter etc. so handelt?“;

 Ich bin auf keinen Fall Schuld an dieser Situation, das sag ich dir!“

Usw.usw. usw.

Gehen wir einmal kurz her,  nehmen nur diese wenigen Sätze  und ändern sie nur ganz leicht ab. Wie könnte denn dann folgender Satz lauten?

„ES IST GANZ ALLEIN DEINE SCHULD, DASS DIES HIER JETZT PASSIERT.“

Wir sollten uns umgehend darüber Gedanken machen und die Ursache besprechen, warum das hier jetzt passiert.

Und plötzlich wird aus einem frontalen Angriff ein offene Bitte um Klärung einer schwierigen Situation. Wohlgemerkt Situation und nicht die Person an sich sollte abgehandelt werden.

Sehr beliebt und ziemlich weit oben steht aber auch der Satz:

“ Ja, ja ich weiß ich bin wieder Schuld wie immer“.

Woher rührt dieser Ausspruch, und warum wird er so oft benutzt? Und wie fühlt man sich als Gegenüber, wenn man nicht derjenige ist, welcher in ausspricht?

Hört nur kurz in euch hinein. Dies funktioniert einfacher, wenn ihr euch eure Tochter/Sohn/Partner etc. dabei vorzustellt, wenn die/derjenige diesen Satz gerade ausspricht.

 Oft fühlt man sich machtlos, in seinem Redefluss gehemmt, weil es sich anfühlt, als wenn derjenige vorgreift auf etwas, was man eigentlich noch sagen wollte, was einem als sehr wichtig erschien, erwähnt werden zu müssen. 
Alle Menschen, welche sich mit einer Situation, einer Person konfrontiert fühlen, stellten bereits in jungen Jahren fest, dass, wenn sie diesen Satz aussprechen, sie eine mit der Sekunde weit bessere Ausgangssituation für das Gespräch innehaben. 

Nur eine geschulte Pädagogin, ein sich mit dem Thema befassender Psychologe oder wenige andere Personen werden unbeirrt ihre Ansprache weiterführen.

Der Großteil der Menschen jedoch wird von seinem Thema abkommen, um dem Gegenüber zu erklären, dass er dies doch so nicht gemeint hätte, und die Frage stellen, wer den von Schuld gesprochen hätte. Es spricht doch keiner von Schuld, und um das Thema Schuld geht es doch gar nicht.

Und schwupp ohne es zu merken setzt sich die Person so sehr mit dem Thema „Schuld“ auseinander, dass der eigentliche Ausgangspunkt, um welchen es sich handelte, oft unter den Tisch fällt, oder nicht mehr sachlich, sowie ohne große Emotionen besprochen werden kann. Meist handelte es sich eh ursprünglich um Lappalien, welche nicht einmal einer Diskussion wert waren. 

So viel Macht steckt in einzelnen Wörtern unserer Sprache. Mit nur einem Wort ist es möglich ganze Unterhaltungen im Keim zu ersticken, wenn man nicht gewillt ist diese weiterhin zu führen.

Hier nun ein guter Trick um solche Situationen und die damit aufkommende Schulfrage zu umgehen

 -und da sind wir im Medienzeitalter ja klar im Vorteil-

 ist folgender:

wenn euch etwas heikles am Herzen liegt, welches euch aber als so wichtig erscheint, dass ihr es gerne mit der betreffenden Person besprochen hättet, so teilt es demjenigen höflich und gut verständlich formuliert per email, SMS, etc. vorab mit. So haben beide Gesprächspartner Zeit eventuell hochkommende Emotionen zu filtern und diese zumindest etwas einzudämmen, bevor es zu einem persönlichen Gespräch kommt.

Wer Lust hat kann gerne mal diese kleine Aufgabe ausführen. Geht mal eine Woche lang mit einem Stift und einem Zettel durchs Leben, und jedes Mal, wenn ihr selbst, oder jemand in eurem Umkreis (incl. TV, Radio, Zeitung) von Schuld spricht, oder nur das Wort erwähnt, macht einen Strich oder ein Kreuz oder Kringel oder was auch immer. Überlegt dabei, ob es zu diesem Zeitpunkt auch eine andere Wortwahl möglich gewesen wäre, welches „SCHULD“ ersetzen hätte können.

Wenn wir in der Reifephase unseres Lebens (zwischen 30 u. 50) damit beginnen uns, unsere Gefühle, unser Denken und unser Handeln zu erkunden, werden wir feststellen, dass wir eigentlich fast komplett ohne dieses Wort und dessen Bedeutung klar kommen könnten. Ob wir das wollen, steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber schon allein das Bewusstsein, dass wir es reduzieren könnten, und damit weitaus friedlicher, glücklich und ballastfreier leben würden, ist schon sehr viel wert.

Natürlich gibt es nicht immer und zu 1000% einen Ersatz für das Wort Schuld, darum geht es auch gar nicht, etwas grundsätzlich in Frage zu stellen. Es geht um unseren Alltag, um unsere Denk, Gefühls- und Handlungsweise unseren Mitmenschen gegenüber.

Meist sind es Personen aus unserem nahen Umfeld, welche uns gut gesinnt sind. Oft auch sehr eng verbundene, von uns geliebte und uns ebenfalls liebende Menschen. Und dennoch handeln wir oft das Thema Schuld mehr ab, als den eigentlichen Grund der Debatte.

Durch bewusstes Denken und Handeln lässt es sich sehr einschränken und wir schenken so positiven und wertvolleren Wörten und Sätzen mehr Raum.

In diesem Sinne euch allen einen wunderschönen Tag.

Rückevolution der Menschlichkeit

Auffallen oder Anpassen, das ist hier die Frage

Wie ist die Welt gestrickt in der wir leben?

Können wir situationsbezogen handeln und sprechen, oder stigmatisieren wir uns damit selbst bis in alle Ewigkeit?

Hören wir doch jetzt mal kurz in uns hinein, und holen wir uns z.B. den Lehrer unseres Sohnes oder unserer Tochter ins Gedächtnis. Falls ihr keine Kinder habt, nehmt einen Kollegen oder einen Lehrer aus eurer Schulzeit. Nehmt euch einen Stift und schreibt diesen Namen sicherheitshalber auf, nur um euch nicht selbst zu veräppeln.

Was kommt euch spontan in Bezug zu dieser Person als erstes in den Sinn?

Schreibt es in kurzen Stichpunkten zum Namen.
Jetzt gehen wir weiter zu einem Familienmitglied von euch. Wer fällt euch als erstes ein? Schreibt den Namen auf das Papier und wiederum, was euch spontan zu dieser Person in den Kopf schießt.
Lest es euch kurz durch und legt es wieder beiseite.

Dieses Spiel könnt ihr nur einmal spielen, denn wenn ihr es wiederholt, werdet ihr bereits beginnen euch selbst zu manipulieren.

 Und jetzt werdet ihr sehen, wie ihr andere Menschen um euch be-, und/oder verurteilt, oder ob ihr vielleicht doch eine unvoreingenommene Person seid. Habt ihr den Lehrer aufs Papier gebracht, welcher euch in guter Erinnerung ist, und habt ihr etwas positives bezüglich dieser Person geschrieben? Dasselbe mit dem Familienmitglied?

Fallen beide Tests positiv aus, so beurteilt ihr Personen situationsbezogen und nicht grundsätzlich. Ein sturer Bock kann nämlich durchaus in bestimmten Situationen ein wunderbarer, liebenswerter und höflicher Mensch sein.

Fällt der erste Test positiv aus, und der zweite negativ, orientiert ihr euch mehr nach eurer Außenwelt als nach eurer Familie. Umgekehrt, seid ihr mehr auf eure Familie fixiert, als auf Bekannte, Kollegen etc.

Fallen beide Tests negativ aus, rührt das daher, dass ihr euch als Person und somit eure Verhaltensweisen schon zu sehr an diese Stigmatisierungsgesellschaft angepasst habt.

Wie sollt ihr das verstehen?

 In unserer Welt urteilen wir nur noch selten situationsbezogen, sondern wir neigen dazu meist die gesamte Person an sich zu bewerten. Was folgendes schlussfolgern lässt:

Stellt euch folgende Begebenheit vor.

Euer Kind kommt in eine neue Klasse, und wie üblich stellt ihr eurem Kind täglich mittags die Frage, wie es denn in der Schule gewesen sei. Das Kind erzählt meist sehr oberflächlich, und manchmal auch etwas genauer. Nämlich genau dann, wenn es ein Ereignis gab, welches ihm in negativer Erinnerung (positive Ereignisse werden nur ab und an überhaupt erzählt, denn meist sind sie bereits in Vergessenheit geraten, wenn die Schüler zu Hause ankommen) geblieben ist.

Und nun passiert etwas sehr spannendes:
für gewöhnlich nehmen wir dieses Ereignis natürlich auch negativ wahr, und pflanzen es genau mit dieser Empfindung in unser Hirn und in unsere Erinnerung.

Und wenn wir nun eines Tages dieser Person begegnen, oder mit anderen Eltern über sie sprechen, -völlig unabhängig davon wie viele positive Ereignisse diesem einen negativen gefolgt sind-, werden wir allzu leicht dazu neigen, sie zu stigmatisieren auf Grund des Ersterlebten.

Aber dies muss nicht sein, wenn wir nur eine Mikrokleinigkeit in unserem Denken und Fühlen verändern, nämlich unser Bewusstsein. Wir sollten uns zu jedem Zeitpunkt, in welchem wir Kontakt zu Mitmenschen haben, bewusst darüber werden, dass all diese Weggefährten eins zu eins dasselbe „up and down“ Dasein führen wie wir selbst. Niemand schreitet geradewegs und ohne jegliche Hindernisse durchs Leben.

All diese einzigartigen Lebewesen, welche über die Zeit euren Weg streifen, begegnen euch nicht ohne Grund genau zu jenem Zeitpunkt eures Lebens. Sie sind da, um euch dabei zu helfen, euch selbst näher zu kommen, mehr an euch selbst zu glauben, denn sobald ihr das tut, werdet ihr feststellen, dass euch niemand mehr etwas zu Leide tun kann, wenn ihr es selbst nicht zulasst.

Diese kleine Einführung soll dem Leser meines Blogs ein kleiner Leitfaden sein, wenn ich auf meiner Reise sehr oft von all den negativen Emotionen und Begegnungen spreche, welche über viele, viele lange Jahre und natürlich ab und zu auch heute noch mein Leben streifen. Nur hier und jetzt kann ich sie filtern und zuordnen, und somit erheblich eindämmen und kontrollieren. Nicht immer aber immer öfter.

Keine Angst an all die Weggefährten da draußen, welchen ich Zeit meines Daseins bis jetzt begegnet bin und noch begegnen werde. Hier wird niemand an den Pranger gestellt, oder stigmatisiert. Ganz im Gegenteil war doch jeder Einzelne unheimlich wichtig auf meinem Pfad zu mir und meiner inneren Zufriedenheit. Sollte dennoch jemand die Befürchtung haben in Misskredit zu geraten, so kann ich jedem Leser meines Blogs versichern, dass ich natürlich jede einzelne Person, welche ich als wichtig empfinge in meinem Schriften zu erwähnen, vorab um Erlaubnis bitte.

In diesem kleinen Spiel, welches ich oben anbiete, stellt man sehr schnell fest, wie automatisiert man schon gepolt ist, oder ob man noch selbst für sich denkt, fühlt und handelt. Ich habe diesen Minitest in den letzten Jahren mit vielen meiner Klienten gemacht und es kamen erstaunliche Ergebnisse dabei raus. Teilweise erschrak man so, dass man bereits nach dieser kleinen Übung begann umzudenken.

Diese eigenen negativen Worte selbst zu lesen, lässt viele aufwachen. Es war vor allem bei den Mittsechzigern zu beobachten, dass oft ein Elternteil jener nicht gut bei weg kam.

Wir lesen uns in Kürze wieder

Sue Freund